💨 Erläuterung Wärmeeinwirkung (Moxibustion)
Einwirkung durch Wärme und Kräuter
Bei der Moxibustion wird das Heilkraut Beifuss (Artemisia) gezielt abgebrannt. Dadurch entsteht eine angenehme Wärme, die über die Haut auf bestimmte Akupunkturpunkte einwirkt.
Diese Wärmeeinwirkung kann den Energiefluss im Körper unterstützen und wird in der traditionellen chinesischen Medizin seit langem eingesetzt.
Moxibustion in der Frauenheilkunde
In unserer Praxis setzen wir Moxibustion häufig bei Frauen ein, insbesondere bei Beschwerden, die mit Kälte oder energetischer Schwäche in Verbindung stehen.
Ein bekanntes Anwendungsgebiet ist die Unterstützung bei Beckenendlage (Steisslage) in der Schwangerschaft.
Aus unserer Erfahrung kann die gezielte Anwendung von Moxibustion dazu beitragen, dass sich das ungeborene Kind in eine günstigere Position dreht.
Die Anwendung erfolgt stets individuell und in Absprache mit den betreuenden Fachpersonen.
Behandlungsmethode
Die Wärme wird durch das Abbrennen von Beifuss oder durch spezielle Anwendungen mit Kräutern erzeugt. Die Intensität wird dabei individuell angepasst.
Moxibustion wird häufig bei Beschwerden wie Kältegefühl, Erschöpfung oder Energiemangel eingesetzt und kann das allgemeine Wohlbefinden unterstützen.
Sie wird zudem oft ergänzend zur Akupunktur angewendet.
