Wenn der Körper nach einer Infektion Zeit zur Regeneration braucht
Ausgangssituation
Frau U. (Jahrgang 1982) suchte unsere Praxis aufgrund anhaltender Beschwerden nach einer Covid-19-Infektion auf.
Auch mehrere Monate nach der Erkrankung litt sie unter Einschränkungen im Alltag. Besonders belastend waren Müdigkeit, Erschöpfung sowie Konzentrationsschwierigkeiten.
Medizinischer Befund
Beschwerden
- Erschöpfung und Müdigkeit
- Konzentrationsschwäche
- Atembeschwerden (Atemnot)
- Geschmacksverlust
- Husten
Mögliche Ursachen:
Nach viralen Infektionen kann es zu anhaltenden Beschwerden kommen, die verschiedene Bereiche des Körpers betreffen. Häufig sind das Energielevel, die kognitive Leistungsfähigkeit sowie die Atmung eingeschränkt.
Diese Beschwerden werden unter dem Begriff Post-Covid-Syndrom zusammengefasst.
Behandlungsansatz (TCM)
In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden solche Zustände als Ausdruck einer geschwächten Regulation und eines reduzierten Energiehaushalts betrachtet. Ziel der Behandlung ist es, den Körper in seiner Regeneration zu unterstützen und die Kräfte schrittweise wieder aufzubauen.
Verlauf der Behandlung
Frau U. wurde über einen Zeitraum von zwei Monaten behandelt. Insgesamt erfolgten zehn Akupunkturbehandlungen. Ergänzend erhielt sie eine individuell abgestimmte Kräutermischung, die sie über einen Zeitraum von einer Woche einnahm.
Im Verlauf der Behandlung verbesserte sich der Zustand kontinuierlich. Die Patientin berichtete über mehr Energie und eine bessere Konzentrationsfähigkeit.
Ergebnis
Nach Abschluss der Behandlung fühlte sich die Patientin deutlich stabiler und konnte ihren Alltag wieder besser bewältigen.
Die Beschwerden hatten sich spürbar reduziert, insbesondere die Müdigkeit und die kognitiven Einschränkungen.
Eingesetzte Methoden
- Akupunktur
- Chinesische Heilkräuter
- Tuina-Massage
- Schröpfen
