was tun gegen Rückenschmerzen

Krankheiten - Rückenleiden

kleine Akupunkturnadeln, auf bestimmte Punkte des Körpers gesetzt, befreien vom Schmerzen im Kreuz. Wie ist das möglich, fragt sich da mancher verwundert. Chinesische Ärzte haben damit schon vor Jahrtausenden erfolgreich ihre Patienten geheilt und tun das noch heute. 

Auch in der westlichen Welt setzen nun immer mehr Menschen - Ärzte wie Patienten - auf Akupunktur, bei akuten wie bei chronischen Beschwerden.

Wie behandelt die Schulmedizin

In Krankenhäusern und Arztpraxen behandelt man Rückenprobleme von Nackenverspannungen bis zum Bandscheibenvorfall mit entzündungshemmenden Spritzen, Schmerzmitteln, Massagen, Bettruhe, Wärme- oder Kältebehandlung und mit Krankengymnastik. Operiert wird nur noch, wenn der Verdacht auf einenNervenausfall besteht. Das heisst, wenn der Patient ein Bein nicht mehr bewegen kann, wenn Blase oder Darm nicht mehr richtig funktionieren oder wenn sich andere Ausfälle des Nervensystems zeigen.

Akupunktur und Schulmedizin treffen sich Haltungsschäden, Über- oder Unterbelastung können dazu führen, dass ein Muskel sich verspannt und verkürzt. Dann entstehen schmerzhafte Knoten. Jeder Muskel kann mehrere solcher Reizstellen - auch Triggerpunkte oder Myogelosen genannt - bilden. Das Erstaunliche: Die meisten von ihnen, nämlich rund 75 Prozent, sind klassische Akupunkturpunkte. Die schulmedizinische Behandlung in Form von z.B. Massagen setzt also ebenfalls da an, wo Akupunktur - Ärzte ihre Nadeln setzen.

Wie wirkt die Akupunktur

Als Reaktion auf die Nadelung setzt der Körper Endorphine frei. Das sind Substanzen, die der Körper selbst bildet und zur Schmerzhemmung einsetzt. Ausserdem steigt der Serotoninspiegel so deutlich, dass sich die Erhöhung durch Messungen nachweisen lässt. Serotonin ist eine Substanz mit vielfältigen Aufgaben im Körper. Als Neurotransmitter, also als Impuls-Überträger von einer Nervenzelle zur anderen, steuert es bestimmte Hirnfunktionen, u.a. auch das Schmerzempfinden.

siehe auch Indikationen nach WHO (Weltgesundheitsorganisation):