Störungsfaktoren des Perikardmeridians (Pe)
Störungen im Verlauf des Perikardmeridians (Pe) können sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden sie häufig mit einem Ungleichgewicht im Energiefluss (Qi) sowie mit funktionellen Störungen im Herz-Kreislauf-System und im emotionalen Gleichgewicht in Verbindung gebracht.
Mögliche Störungsfaktoren
Funktionsstörungen können sich unter anderem im Bereich des Kreislaufs sowie durch innere Unruhe, Stress oder emotionale Belastung zeigen. Auch Beschwerden im Zusammenhang mit Blutdruck, Schlaf oder dem allgemeinen Spannungszustand des Körpers werden in der TCM mit dem Funktionskreis des Perikards in Verbindung gebracht.
Typische Anzeichen
- Herzklopfen oder Herzunruhe
- Druck- oder Engegefühl im Brustbereich
- Kreislaufbeschwerden
- Schlafstörungen
- Nervosität und innere Unruhe
- Übelkeit oder Spannungsgefühle im Oberkörper
Einordnung in der TCM
Der Perikardmeridian gehört zum Yin-Bereich und wird in der TCM als Schutzsystem des Herzens verstanden. Er steht in enger Verbindung mit dem Dreifachen Erwärmer. Störungen werden daher häufig im Zusammenhang mit dem gesamten energetischen Gleichgewicht sowie mit emotionalen Einflüssen betrachtet.
Eine Übersicht der Akupunkturpunkte finden Sie hier: Akupunkturpunkte des Perikardmeridians
Zusammenfassung
Störungen des Perikardmeridians können sich in Kreislaufbeschwerden, innerer Unruhe sowie in körperlichen und emotionalen Spannungszuständen zeigen. In der TCM werden sie als Ausdruck eines gestörten Gleichgewichts im Schutz- und Regulationssystem des Körpers verstanden.
