Sinnbild für die Störungsfaktoren des Lungenmeridians (LU) mit Figur.

Störungsfaktoren des Lungenmeridians (LU)

Störungen im Verlauf des Lungenmeridians (LU) können sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden sie häufig mit einem Ungleichgewicht im Energiefluss (Qi) sowie mit funktionellen Störungen im Bereich der Atmung, der Haut und der Abwehrfunktion in Verbindung gebracht.


Mögliche Störungsfaktoren

Funktionsstörungen können sich insbesondere im Bereich der Atemwege sowie durch allgemeine körperliche Schwäche oder erhöhte Infektanfälligkeit zeigen. Auch äussere Einflüsse wie Kälte, Trockenheit oder Belastungen durch Umweltfaktoren werden in der TCM mit dem Funktionskreis der Lunge in Verbindung gebracht.


Typische Anzeichen

  • Atembeschwerden oder Kurzatmigkeit
  • Husten oder Reizhusten
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Müdigkeit und Schwächegefühl
  • Trockene Haut oder Schleimhäute
  • Allgemeines Krankheitsgefühl

Einordnung in der TCM

Der Lungenmeridian gehört zum Yin-Bereich und steht in enger Verbindung mit dem Dickdarmmeridian. In der TCM wird die Lunge unter anderem mit der Regulation der Atmung sowie mit der Abwehrfunktion des Körpers in Verbindung gebracht. Störungen werden daher häufig im Zusammenhang mit dem gesamten energetischen Gleichgewicht betrachtet.

Eine Übersicht der Akupunkturpunkte finden Sie hier: Akupunkturpunkte des Lungenmeridians


Zusammenfassung

Störungen des Lungenmeridians können sich vor allem in Atembeschwerden, erhöhter Infektanfälligkeit sowie in allgemeiner Schwäche zeigen. In der TCM werden sie als Ausdruck eines gestörten Energieflusses verstanden, der im Gesamtzusammenhang des Körpers betrachtet wird.

Lunge steht häufig im Zusammenhang mit Atemwegen, Hautthemen und Abwehrkraft

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