Störungsfaktoren des Magenmeridians (ST)
Störungen im Verlauf des Magenmeridians (ST) können sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden sie häufig mit einem Ungleichgewicht im Energiefluss (Qi) sowie mit funktionellen Störungen im Verdauungssystem in Verbindung gebracht.
Mögliche Störungsfaktoren
Funktionsstörungen können sich insbesondere im Bereich des Magens sowie durch allgemeine Verdauungsbeschwerden bemerkbar machen. Dazu zählen unter anderem Völlegefühl, Blähungen oder ein gestörtes Hunger- und Sättigungsgefühl. Auch unausgewogene Ernährung oder ein unregelmässiger Lebensrhythmus werden in der TCM mit dem Funktionskreis des Magens in Verbindung gebracht.
Typische Anzeichen
- Magenschmerzen oder Druckgefühl im Oberbauch
- Völlegefühl oder Blähungen
- Übelkeit
- Heisshunger oder gestörtes Sättigungsgefühl
- Verdauungsbeschwerden
- Durchfall oder Verstopfung
- Müdigkeit oder allgemeines Schwächegefühl
- Zahn- oder Gesichtsschmerzen
Einordnung in der TCM
Der Magenmeridian gehört zum Yang-Bereich und steht in enger Verbindung mit dem Milzmeridian. In der TCM wird der Magen unter anderem mit der Aufnahme und ersten Verarbeitung von Nahrung sowie mit der Energiegewinnung in Verbindung gebracht. Störungen werden daher häufig im Zusammenhang mit dem gesamten energetischen Gleichgewicht betrachtet.
Eine Übersicht der Akupunkturpunkte finden Sie hier: Akupunkturpunkte des Magenmeridians
Zusammenfassung
Störungen des Magenmeridians können sich vor allem in Verdauungsbeschwerden, Schmerzen im Oberbauch sowie in Veränderungen des Hunger- und Sättigungsgefühls zeigen. In der TCM werden sie als Ausdruck eines gestörten Energieflusses verstanden, der im Gesamtzusammenhang des Körpers betrachtet wird.
