Störungsfaktoren des Dreifacherwärmers (TE)
Störungen im Verlauf des Dreifachen Erwärmers (TE) können sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden sie häufig mit einem Ungleichgewicht im Energiefluss (Qi) sowie mit Störungen der Wärme- und Flüssigkeitsregulation im Körper in Verbindung gebracht.
Mögliche Störungsfaktoren
Funktionsstörungen können sich unter anderem durch eine erhöhte Infektanfälligkeit, Spannungsgefühle im Kopf- und Halsbereich sowie durch allgemeine Regulationsstörungen im Körper zeigen. Auch Belastungen durch Stress oder ein unausgeglichener Lebensrhythmus werden in der TCM mit dem Funktionskreis des Dreifacherwärmers in Verbindung gebracht.
Typische Anzeichen
- Erhöhte Infektanfälligkeit oder wiederkehrende Erkältungen
- Spannungen oder Schmerzen im Nacken-, Schulter- oder Armbereich
- Trockener Mund oder Schleimhautreizungen
- Kreislaufbeschwerden oder Benommenheit
- Kurzatmigkeit
- Allgemeine Regulationsstörungen (z. B. Wärme- oder Flüssigkeitshaushalt)
Einordnung in der TCM
Der Dreifacherwärmer gehört zum Yang-Bereich und steht in enger Verbindung mit dem Perikardmeridian. In der TCM wird er als funktionelles System verstanden, das die Verteilung von Energie, Wärme und Flüssigkeiten im Körper reguliert. Störungen werden daher häufig im Zusammenhang mit dem gesamten energetischen Gleichgewicht betrachtet.
Eine Übersicht der Akupunkturpunkte finden Sie hier: Akupunkturpunkte des Dreifacherwärmers
Zusammenfassung
Störungen des Dreifachen Erwärmers können sich in Infektanfälligkeit, Spannungsgefühlen sowie in allgemeinen Regulationsstörungen zeigen. In der TCM werden sie als Ausdruck eines gestörten Energieflusses und einer unausgeglichenen Verteilung von Wärme und Flüssigkeiten verstanden.
