Sinnbild für Störungsfaktoren des Dickdarmmeridians (LI) mit Figur.

Störungsfaktoren des Dickdarmmeridians (LI)

Störungen im Verlauf des Dickdarmmeridians (LI) können sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden sie häufig mit einem Ungleichgewicht im Energiefluss (Qi) sowie mit funktionellen Störungen im Verdauungssystem und in der Abwehrfunktion in Verbindung gebracht.


Mögliche Störungsfaktoren

Funktionsstörungen können sich insbesondere im Bereich der Verdauung sowie durch Störungen der Ausscheidung bemerkbar machen. Dazu zählen unter anderem Verstopfung, Blähungen oder unregelmässiger Stuhlgang. Auch ein „Festhalten“ im übertragenen Sinn, beispielsweise Schwierigkeiten beim Loslassen, wird in der TCM mit dem Funktionskreis des Dickdarms in Verbindung gebracht.


Typische Anzeichen

  • Verstopfung oder Durchfall
  • Blähungen oder Völlegefühl
  • Mundgeruch
  • Hautprobleme (z. B. Akne oder Ekzeme)
  • Erhöhte Infektanfälligkeit oder Erkältungen
  • Nacken- oder Schulterschmerzen
  • Zahnschmerzen

Einordnung in der TCM

Der Dickdarmmeridian gehört zum Yang-Bereich und steht in enger Verbindung mit dem Lungenmeridian. In der TCM wird der Dickdarm unter anderem mit der Ausscheidung sowie mit der Fähigkeit zum Loslassen in Verbindung gebracht. Störungen werden daher häufig im Zusammenhang mit dem gesamten energetischen Gleichgewicht betrachtet.

Eine Übersicht der Akupunkturpunkte finden Sie hier: Akupunkturpunkte des Dickdarmmeridians


Zusammenfassung

Störungen des Dickdarmmeridians können sich in Verdauungsbeschwerden, Hautproblemen sowie in allgemeinen Spannungszuständen zeigen. In der TCM werden sie als Ausdruck eines gestörten Energieflusses verstanden, der im Gesamtzusammenhang des Körpers betrachtet wird.

Dickdarm wird häufig mit Spannung, dem Kopfbereich und innerem Loslassen verbunden

👉 Jetzt Termin vereinbaren © 2026 – Yin Yang Medi AG ✉️ E-Mail 🔍  
🏡 Burgdorf 📞 034 422 82 90   🏡 Langenthal 📞 062 922 44 17   🏡 Zollikofen 📞 031 911 43 57