Chinesische Medizin - TCM-Wissen
Die traditionelle chinesische Medizin geht davon aus, dass jedes Organ des Menschen seine eigene Lebensenergie (Qi) besitzt. Dieses Qi fliesst in Energiebahnen (Meridiane) über bestimmte Zugangspunkte durch den gesamten Körper.
Die Krankheit zeigt, dass ein Organsystem entweder zu viel oder zu wenig Energie erhält. Wenn der Energiefluss an einem Organ gestört ist, kann sich das an jedem Teil des Körpers zeigen, durch den der entsprechende Meridian fliesst. Logischerweise kann deshalb diese Blockierung an jedem dieser Zugangspunkte entlang des Meridians wieder aufgehoben werden. Zum Beispiel durch Akupunktur (kleine Nadelstiche) genau an diesen Punkten.
Die Therapie soll die Blockierung einer bestimmten Energiebahn lösen und das Gleichgewicht möglichst wieder herstellen.
Nach Phasen der Unterdrückung wurde die Traditionelle Heilkunde in der Volksrepublik China gefördert. Die TCM fand in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aber auch im westlichen Kulturkreis Anklang und wird heute in vielen Ländern praktiziert.
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