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chinesische Medizin - die fünf Wandlungsphasen

Kybernetische Regelkreise

Auch physiologische Vorgänge des Körpers können als kybernetische Regelkreise betrachtet werden. Kybernetik sind selbsttätige Regelungs- und Steuerungsmechanismen. Es sind Systeme, in denen ein Istwert in Bezug zu einem Sollwert steht. (bsp. Temperaturregulation)

Weicht der aktuelle Istwert des Patienten von seinem Sollwert ab, so beobachten wir Symptome, die zur Krankheit führen (siehe auch Yin und Yang). Jeder Patient hat seine eigene, individuelle Sollwerte. In einer gesunden Bevölkerung werden Sollwerte als Mittelwerte definiert.

Kybernetik
Kybernetische Betrachtungsweise nach Dr. H. Greten

Um den aktuellen Istwert in diese Kriterien einzuordnen, ist es nötig, den jeweiligen Sollwert zu kennen. Dazu muss man den Patienten entweder kennen, oder man muss den Sollwert durch eine ausführliche Anamnese erheben. Eine weitere Entsprechung soll hier noch einmal hervorgehoben werden, da es für die TCM enorm wichtig ist. 

Yang ist über dem Sollwert. Befindet sich der Patient z.B. in einer Phase von einer für ihn ungewöhnlich hohen Aktivität, so ist er im Yang. Westlich übersetzt: Aktivierung des vegetativen Nervensystems (Sympathikus).

Yin ist unter dem Sollwert. Im umgekehrten Fall, also wenn der Patient im Vergleich zu seiner üblichen Aktivität eher zu ruhig erscheint, so befindet er sich im Yin. Westlich übersetzt: Überwiegen der parasympathischen Aktivität.

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