Regeln für eine TCM-Differenzialdiagnose

Diagnose und Therapie

Die Acht Prinzipien dienen für das festlegen der Diagnose nach der Traditioneller Chinesischen Medizin (TCM). Zudem dienen sie auch als Anleitung für die Therapie selbst.

Acht Prinzipien

Ursprung

Die Acht Prinzipien beziehen sich ursprünglich auf das Eindringen pathogener Faktoren von außen nach innen wie bei fieberhaften Erkrankungen.

 

Identivikation von Mustern

Die Identifikation von Mustern gemäss den acht Prinzipien

  • 1. Yin – 2. Yang zwei Bedeutungen, zwei Gegensätze
  • 3.  Innen (Li)  4. Aussen (Bao)Ursache von Innen oder Aussen
  • 5. Fülle (Re) – 6. Leere (Han) Vorhandensein oder Fehlen eines pathogenen Faktors
  • 7. Hitze (Shi) – 8. Kälte (Xu) Störung von Hitze oder Kälte

1. Yin - Yin-Organe

  • Punkteauswahl: Yang wärmend und Kälte vertreibend.
  • Behandlung: lange Nadeln benutzen, Tiefer Einstich.

2. Yang - Yang-Organe

  • Punkteauswahl: Hitze vertreibend.
  • Behandlung: kurze Nadeln benutzen, Oberflächlicher Einstich.

3. Innen

  • Abdomen, Tiefe, Körperinneres, Innere Organe. Befall von Lunge, Dickdarm, Magen, Blase.
  • Mögliche Organschädigung falsche Ernährung, Überanstrengung, Stress.

4. Außen

  • Rücken, Oberfläche, Äussere Organe wie Haut, Bewegungsapparat, obere Luftwege.
  • Pathogene Faktoren dringen von außen in den Körper ein und beeinträchtigen wärmende, nährende Funktion der Lebensenergie.

5. Fülle

  • Überfülle-Erscheinungen durch das Vorhandensein von pathogenen Faktoren.
  • Allgemeine Impulsivität und Agitiertheit, laute Stimme, Schmerzen treten heftig auf.

6. Leere

  • Mangelerscheinungen durch Verlust (akut, chronisch), milde Symptomatik.
    Allgemeine Kraftlosigkeit und Schwäche, leise und schwache Stimme, Schmerzen fühlen sich dumpf an.

7. Hitze

  • Unruhesymptome.

    Rastlosigkeit, Schlafstörung, Bluthochdruck.

8. Kälte

  • Bewusstseinsstörung (Lethargisches Verhalten).
  • wenig Durst, Müdigkeit, geistige Trägheit.